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Die Geschichte der Sonnenschutzmittel

Die Geschichte der Sonnenschutzmittel

Wann sind eigentlich die ersten UV-Schutzmittel auf den Markt gekommen und wie haben sich Sonnencremetexturen und -rezepturen im Laufe der letzten Dekaden verändert? Mehr dazu liest Du in unserem aktuellen Blogbeitrag.

1900er -1930er Jahre

War Anfang des 20. Jahrhunderts gebräunte Haut vor allem der Arbeiterklasse vorbehalten und damit verpönt, begann parallel zur industriellen Entwicklung in den 1920ern ein gesellschaftlicher Wandel. Mit der Einführung neuer, luftiger Bademode und der daraus resultierenden Zuschaustellung nackter Haut, waren Sonnenbrände immer häufiger an der Tagesordnung. Das Aufkommen neuer Populärsportarten wie Ski- und Faltbootfahren verstärkte die Problematik.

Das erste Sonnenschutzmittel geht Aufzeichnungen zufolge auf den österreichischen Fotochemiker Josef Maria Eder zurück, der in den 1920er Jahren zusammen mit Leopold Freund das Sonnenschutzmittel Antilux entwickelte.

Die erste moderne, auf Lichtschutzmitteln basierende Sonnencreme hingegen, wurde erst im Jahr 1933 von der Bayer-Tocherfirma Drugofa auf den Markt gebracht: die Delial Salbe. Drei Jahre später folgte das bald international erfolgreiche Ambre Solaire – produziert unter der Führung des L'Oreal Gründers Eugène Schueller.

1940er -1950er Jahre

Der Anlass für die Entwicklung eines weiteren Produktes war – wie sollte es anders sein - ein Sonnenbrand, den sich der österreichische Chemiestudent Franz Greiter 1938 beim Besteigen zuzog. Das Ergebnis: die Sonnencreme Piz Buin, ab 1946 im Handel erhältlich.

Als im selben Jahr der Bikini als innovatives It-Piece vorgestellt wurde, war ein neuer Modetrend geboren und braune Haut wurde zum Statussymbol. Sonnenbaden war plötzlich en vogue, der damals vergleichsweise teure Sonnenschutz wurde dabei allerdings nur selten und wenn dann sehr sparsam verwendet, was unschöne Sonnenbrände nach sich zog. Doch mit steigendem Wohlstand entwickelte sich auch der Markt für Sonnenschutzprodukte weiter – eine Kategorisierung nach Lichtschutzfaktor gab es damals jedoch noch nicht.

Denn der Begriff Schutzfaktor des Lichtschutzmittels wurde erst im Jahr 1956 von dem Hamburger Strahlenphysiker Rudolf Schulze eingeführt…

1960er Jahre

… und 1962 von dem österreichischen Chemiker Franz Greiter (s.o.) als Lichtschutzfaktor definiert. Zunächst wurde der Lichtschutzfaktor nur von Dermatolog*innen genutzt; erst Jahre später erschien er in den Produktauslobungen.

Die Marke Piz Buin übernahm Anfang der 1960er mit der LSf-Angabe eine Vorreiterrolle. Wirklich durchgesetzt hat sich der Lichtschutzfaktor jedoch erst, als er von der Stiftung Warentest ab 1966 regelmäßig zur Messung und Bewertung der getestet und somit auch den Verbraucher*innen ein Begriff wurde.

1970er – 1980 er Jahre

Zuverlässig geschützt waren die Bikini-Tragenden an den Stränden dieser Welt erst ab Mitte der 1970er, als die ersten wasserfesten Sonnenlotionen in den Handel kamen. Heute gängige Sonnencremes mit Partikelfiltern, die eine physikalische Schutzwirkung aufbauen, wurden sogar erst Ende der 1980er Jahre auf den Markt gebracht.

Seit den Nullerjahren

Das Streben nach gebräunter Haut hat in den letzten zwei Dekaden deutlich abgenommen. Das Wissen um die Risiken von Sonneneinstrahlung hat in der Bevölkerung und Gesundheitsindustrie zugenommen, sodass Krankheitsprävention eine immer größere Rolle spielt. Sonnenschutzmittel sind heute zusätzlich zu der Vermeidung starker UV-Strahlung und dem Tragen von Schutzkleidung ein essentieller Bestandteil des Schutzes der Haut und der Vorbeugung von Hautkrebs.

Aber auch technisch werden Sonnenschutzmittel weiterentwickelt, sodass der steigenden Nachfrage nach Sonnenlotionen mit hohen Lichtschutzfaktoren bei einfacher Handhabung nachgekommen werden kann. Die Auslobung der Lichtschutzfaktoren der einzelnen Produkte wird dabei durch die Europäische Kosmetikverordnung geregelt und von unabhängigen Instituten vorgenommen.

Von Antioxidantien, über Melaninverstärkern bis hin zu Sonnencremes aus Holzresten – auf dem Sonnenschutzmarkt tut sich einiges. Noch nicht ausreichend erforscht sind hingegen Sonnenschutzprodukte mit Nanopartikeln. Wir sind in jeden Fall gespannt, was in Sachen Sonnenschutz in den nächsten 20 Jahren passieren wird und freuen uns, Teil davon zu sein.

 

Quellen: loreal.de, Als Bräune in Mode kam., https://www.bergundsteigen.com/artikel/hautkrebs-am-berg-die-schattenseiten-des-lichts,  Sommerhitze1933: Sonnencreme, eine Mädchensache.

 

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