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Alles, was Du über UV-Strahlung wissen musst

Alles, was Du über UV-Strahlung wissen musst

Die Sonne ist essentiell für das Leben auf der Erde – sie sorgt für Licht und Wärme und fördert nebenbei unser Wohlbefinden. Doch sondert sie auch ultraviolette (UV-) Strahlung ab, die neben der Bildung des lebenswichtigen Vitamins D3, vor allem unserer Haut und Gesundheit schadet.

Was es mit der UV-Strahlung auf sich hat und wie diese auf unsere Zellen wirkt, erfährst Du jetzt.

Was ist UV-Strahlung und welche Arten von Strahlen gibt es?

UV-Strahlen umfassen den Wellenlängenbereich von 100 bis 400 Nanometer (nm) und teilen sich wie folgt ein

  • UV-C: sehr kurzwellig, deshalb besonders energiereich, wird vollständig ausgefiltert durch die Erdatmosphäre
  • UV-B: kurzwellig, energiereich, wird zu 90% von der Ozonschicht ausgefiltert, ca. 10% erreichen die Erdoberfläche (dringen bis in die Lederhaut ein)
  • UV-A: langwellig, erreicht die Erdoberfläche zu 100% (dringen bis in die Basalzellschicht ein)

Da die UV-Strahlung für das menschliche Auge unsichtbar ist, spürt man sie erst, wenn es zu spät ist. Die Intensität der Strahlung hängt dabei von verschiedenen Faktoren: der Tageszeit (mittags am intensivsten), die Bewölkung (hebt sie nicht vollständig auf und kann UV-Strahlung sogar verstärken), der Jahreszeit (im Sommer am stärksten), der geographischen Lage (am Äquator am stärksten), der Höhenlage (je höher, desto intensiver) und der Umgebung (Reflektion durch Schnee, Wasser, Sand oder Asphalt).

Was der UV-Index angibt

Der UV-Index beschreibt den am Boden erwarteten Tagesspitzenwert der sonnenbrandwirksamen UV-Bestrahlungsstärke. Je höher der UV-Index ist, desto höher ist die UV-Strahlung und folglich auch die Sonnenbrandgefahr. In Deutschland werden im Sommer Werte von 8 bis 9, in Gebirgsregionen sogar bis 11 erreicht. Am Äquator können Werte von über 12 auftreten.

Die UV-Index-Skala ist in verschiedene Bereiche mit unterschiedlichen Schutzempfehlungen unterteilt und dient somit zudem als Orientierungshilfe, welche Sonnenschutzmaßnahmen ergriffen werden sollten.

Was hat die UV-Strahlung für Folgen?

Dringt die UV-Strahlung in die Haut ein, entstehen schon nach wenigen Sekunden Schäden im Erbgut der Hautzellen. Der Körper ist in der Lage diese Schäden bis zu einem gewissen Maß zu reparieren. Ist die Haut allerdings zu lange oder zu oft ungeschützt der Sonne und damit UV-Strahlung ausgesetzt, greift das körpereigene Reparatursystem nicht mehr, sodass die geschädigte Zellen im Körper verbleiben. Das Risiko, dass sich aus diesen geschädigten Zellen einmal Hautkrebs entwickelt, ist hoch.

Wie viele Schäden der Körper „reparieren“ kann, ist sehr individuell und es gibt hierbei keinen allgemeingültigen Schwellenwert, daher gilt: Je weniger, desto besser.

Auch das Bindegewebe leidet drastisch unter UV-Strahlung, indem die elastischen Fasern zerstört werden, was eine vorzeitige Hautalterung begünstigt. Das wird vor allem durch UV-Strahlung ausgelöst, die tiefer in die Haut eindringt. In Solarien ist der abgegebene Anteil an UV-A-Strahlung erhöht, sodass die Hautalterung bei Solariengänger*innen besonders schnell einsetzt.

Weitere Folgen von UV-Strahlung sind eine Schwächung des körperlichen Abwehrsystems (Immunsuppression) oder eine Schädigung der Augen.

Wie wirkt UV-Strahlung auf die Haut?

Kurzfristige Wirkung von UV-Strahlung

  • Schädigung der Augen: Binde- und Hornhautentzündungen.
  • Schädigung der Haut: Schädigung des Erbgutes (DNA) von Hautzellen, Entzündliche Hautrötungen (Erytheme - „Sonnenbrand")
  • Schwächung des Immunsystems
  • Schutzreaktion der Haut: Bildung von Farbpigmenten (Melanin), Entstehung einer „Lichtschwiele"
  • Positiv: Vitamin D-Produktion

Langfristige Wirkung von UV-Strahlung

  • Linsentrübung
  • Hautalterung
  • Hautkrebs: UV-Strahlung schädigt das Erbgut (die DNA) von Hautzellen. Dies gilt für die UV-B-Strahlung ebenso wie für UV-A-Strahlung. Zellen mit geschädigtem Erbgut können im Laufe der Zeit zu Krebszellen entarten – Hautkrebs entsteht.

Warum Du bei Sonneneinstrahlung braun wirst?

Trifft UV-Strahlung auf die Hautzellen, wird sofort ein körpereigener Schutzmechanismus aktiviert: Das dunkle Farbpigment Melanin wird gebildet und legt sich wie ein Schutzschirm über die Zellkerne mit dem darin enthaltenden Erbgut. So kann die DNA bis zu einem bestimmten Grad vor Schäden geschützt werden.

Dieser körpereigene Schutz entspricht jedoch maximal einem LSF von 4. Ein sichtbarer Nebeneffekt: Die Haut färbt sich braun. Die UV-A-Strahlung löst dabei Sofort-Pigmentierung aus, die nur kurze Zeit anhält. Die UV-B-Strahlung hingegen sorgt für eine Pigmentierung, die erst nach 24 bis 72 Stunden eintritt und für mehrere Tage bis Wochen anhält.

Eine gesunde Bräune gibt es demnach nicht, genauso wenig wie eine langanhaltende Bräune wenig erstrebenswert ist. Denn die Bräunung ist lediglich Ausdruck einer hohen UV-Belastung der Haut und die Pigmentierung stellt immer nur einen begrenzten Schutz vor UV-Strahlung dar. Daher sollte Hautbräunung weder unter der natürlichen Sonne, noch im Solarium gezielt herbeigeführt werden.

Was hat UV-Strahlung mit Vitamin D3 zu tun?

Wusstest Du, dass UV-Strahlung lebenswichtig ist, wenn es um den Aufbau von Vitamin D3 geht? Vitamin D2 reguliert den Calcium- und Phosphatstoffwechsel trägt somit zur Härtung der Knochensubstanz bei.

Für eine ausreichende Synthese von Vitamin D zwischen März und Oktober genügt es, Gesicht, Hände und Arme der Sonne unbedeckt und ohne Sonnenschutzmittel 2-3 Mal pro Woche auszusetzen. Dies sollte allerdings nur halb so lange dauern wie die Zeit, in der man ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Je nach Hauttyp und UV-Index also 5 bis 15 Minuten.

Bist Du der Sonne in der dunkleren Jahreshälfte länger ausgesetzt, nutze in jedem Fall immer einen UV-Schutz. Keine Sorge, denn Sonnenschutzmittel blockieren die Vitamin-D-Bildung nicht.

Auf dem Solarium-Besuch sollte auch zum Zweck der Vitamin-D-Bildung gänzlich verzichtet werden. Die gesetzlich festgelegte höchste Bestrahlungsstärke in Solarien entspricht der höchsten der Erde, nämlich der, die mittags am Äquator bei wolkenlosem Himmel herrscht. Studien zeigen, dass das Risiko am aggressiven schwarzen Hautkrebs zu erkranken um 60% steigt, wenn Solarien erstmals vor dem Alter von 35 Jahren genutzt werden.

Quellen: Bundesinstitut für Risikobewertung, Arbeitsgemeinschaft dermatologische Prävention

 

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