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Die ABCDE-Regel: So kannst Du Hautkrebs erkennen und vorbeugen

Die ABCDE-Regel: So kannst Du Hautkrebs erkennen und vorbeugen

Der sicherste Schutz vor Hautkrebs besteht darin, übermäßige Sonneneinwirkung zu vermeiden. Sollte dennoch Hautkrebs entstehen gilt: Je früher dieser erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Wie Du Veränderungen an Muttermalen frühzeitig erkennst und was Du in Sachen Vorbeugung selbst machen kannst, erklären wir Dir anhand der ABCDE-Regel.

Wer kann von Hautkrebs betroffen sein?

Es gibt gewisse Risikogruppen, bei denen die Gefahr größer ist an Hautkrebs zu erkranken, als bei anderen Menschen. Darunter zählen  Menschen*…

  • … im Baby-, Kinder- oder Jugendalter
  • …, die zu Sonnenbränden neigen und nur schwer braun werden
  • … mit hellerer Haut, hellem oder rotem Haar
  • … mit vielen Muttermalen
  • …, die zu Sonnenbränden neigen und nur schwer braun werden
  • …, die sich berufs- oder freizeitbedingt viel in der Sonne aufhalten
  • …, die Medikamente einnehmen, die das Immunsystem unterdrücken
  • … mit Hautkrebs in der persönlichen oder familiären Vorgeschichte

Das kannst Du tun, um das Risiko für Hautkrebs zu minimieren

  • Starke Sonneneinstrahlung vermeiden
  • Geeignete Kleidung tragen
  • Sonnenschutzmittel verwenden
  • Auf Solarienaufenthalte verzichten

Doch nicht alle Sonneneinstrahlung ist schlecht, denn die Sonne hat auch viele positive Effekte und ist wichtig für die Bildung von Vitamin D. Gerade in den Wintermonaten kann ein Vitamin D Mangel zu vermehrter Müdigkeit und Schlappheit führen. Für eine ausreichende Bildung von Vitamin D ist es also durchaus ratsam, Gesicht, Hände und Arme unbedeckt und ohne Sonnenschutz zwei- bis dreimal pro Woche der Sonne auszusetzen. Dies sollte allerdings nur halb so lange dauern wie die Zeit, in der man ungeschützt einen Sonnenbrand bekommen würde. Je nach Hauttyp und UV-Index also 5 bis 15 Minuten.

Wie erkenne ich Hautkrebs?

Hautkrebs und seine Vorstufen sind sicht- und tastbar und können mithilfe von regelmäßigen Selbstuntersuchungen frühzeitig entdeckt werden. Dazu ist es wichtig festzustellen, wo neue Hautveränderungen aufgetreten oder vorhandene Leberflecken gewachsen sind.

Stelle Dich zur gründlichen Inspektion am besten ins Tageslicht oder nimm Dir einen Spiegel oder Deine/n Partner*in zur Hilfe. Wichtig ist, dass Du den gesamten Körper gründlich absuchst, darunter auch die Zehnen- und Fingerzwischenräume, die Mundhöhle sowie die Kopfhaut und der Intimbereich. Fällt Dir eine Veränderung eines Leberflecks oder die Bildung neuer auf, dann vereinbare einen Termin bei Deinem Hautarzt, um diese von eine/r Expert*in begutachten zu lassen. Zur Orientierung, welche Muttermale als auffällig gelten, existiert die sogenannte ABCDE-Regel. Sobald einer der Regeln unten zutrifft, oder ein Leberfleck beginnt zu jucken oder zu bluten, vereinbare bitte umgehend einen Termin zum Hautkrebsscreening beim Dermatologen.

Wie wende ich die ABCDE-Regel an?

A wie Asymmetrie

Ungleichmäßige, asymmetrische Form: Ein neuer dunkler Hautfleck ist ungleichmäßig geformt, sprich nicht gleichmäßig rund, oval oder länglich. Außerdem ist es möglich, dass sich die Form eines bereits vorhandenen Hautflecks verändert hat.

B wie Begrenzung

Verwaschene, gezackte oder unebene und raue Ränder: Ein dunkler Hautfleck hat verwischte Konturen oder wächst ausgefranst in den gesunden Hautbereich.

C wie colour (engl. Farbe)

Unterschiedliche Färbungen, hellere und dunklere Bereiche in einem Pigmentmal: Flecken, die nicht gleichmäßig gefärbt, sondern mit rosa, grauen oder schwarzen Punkten vermischt sind. Solche Male weisen auf ein malignes Melanom (schwarzer Hautkrebs) hin und sollten grundsätzlich ärztlich untersucht werden. Dasselbe gilt für krustige Auflagen.

D wie Durchmesser

Der Durchmesser ist an der breitesten Stelle größer als 5 mm: Pigmentmale, die größer als 5 mm im Durchmesser sind oder eine Halbkugelform haben, sollten kontrolliert werden. Bitte beachte, dass es auch Melanome gibt, die kleiner als 5 mm sind.

E wie Erhabenheit

Wenn ein Leberfleck mehr als einen Millimeter über das Hautniveau hinausragt und seine Oberfläche rau oder schuppend ist, kann dies ebenfalls ein Zeichen von Hautkrebs sein.

Was tun bei Veränderungen – ab zum Hautkrebsscreening!

Sobald Du Veränderungen an Deinen Muttermalen bemerkst, suche eine/n Dermatolog*in auf. Je schneller ein Verdacht abgeklärt wird, desto ruhiger kannst Du schlafen und desto besser sind im Fall eines positiven Befundes die Heilungschancen.

Gesetzlich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr haben zudem alle zwei Jahre Anspruch auf ein Hautkrebsscreening, das von den Krankenkassen übernommen wird. Dank des Hautkrebsscreenings, was als Ergänzung zur Selbstkontrolle dient, werden Hautkrebsfälle früher und öfter entdeckt. Verliere also keine Zeit und betreibe Hautkrebsvorsorge!

 

*Wir leisten keine medizinische Beratung und haben eine Auswahl der relevantesten Risikogruppen dargestellt. Für weitere Auskünfte wende Dich an Deine/n Dermatolog*in.

Quellen und weitere Recherchemöglichkeiten: Krebsgesellschaft, dermanostic.com, Berufsverband der Deutschen Dermatologen

 

 

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